{"id":3392,"date":"2020-10-06T12:33:04","date_gmt":"2020-10-06T12:33:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.echurch-mmberg.de\/?p=3392"},"modified":"2020-10-07T08:43:14","modified_gmt":"2020-10-07T08:43:14","slug":"marathonlauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.echurch-mmberg.de\/?p=3392","title":{"rendered":"Marathonlauf"},"content":{"rendered":"<p>Corona ist keine Kurzstrecke, sonder ein Marathon. Mit der Frage von Pfingsten &#8220;Was will das werden?&#8221; sind wir nicht viel weitergekommen und von einer m\u00f6glichen Antwort sind wir weit entfernt. Inzwischen sind wir am Erntedankfest vorbeigekommen und laufen auf Weihnachten zu. &#8220;Was will das werden?&#8221;.<\/p>\n<p>Das Weihnachtsh\u00fctten-Team hat sich bereits im September entschieden, keine H\u00fctten aufzubauen. Stattdessen soll es an jedem Adventssonntag um 18 Uhr eine musikalische Abendandacht geben. Wer dazu gerne Gl\u00fchwein oder Punsch trinken und Pl\u00e4tzchen essen m\u00f6chte, m\u00f6ge alles einfach selbst mitbringen. &#8220;Was will das werden?&#8221; Das k\u00f6nnte sehr sch\u00f6n werden.<\/p>\n<p>Im Kirchenvorstand machen wir uns nat\u00fcrlich Gedanken, wie wir den Heiligen Abend, Weihnachten, Silvester und Neujahr feiern k\u00f6nnen. &#8220;Was will das werden?&#8221; Noch wissen wir es nicht.<\/p>\n<p>Wir wollen uns nichts vormachen: Die Zahlen steigen. Nicht nur in Deutschland steigt die Zahl der Coronainfizierten, auch in vielen L\u00e4ndern Europas und der Welt, dort oft drastischer als bei uns. Optimistisch stimmt, dass es bei uns nur sehr wenige schwere oder gar t\u00f6dliche Krankheitsverl\u00e4ufe gibt. Bisher gelingt es, die sogenannten vulnerablen Menschen, also vor allem die \u00e4ltere Bev\u00f6lkerung zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Eine Untersuchung hat in der vorigen Woche einen eigenartigen Widerspruch ergeben: Menschen werden \u00e4ngstlicher, was das Coronavirus angeht \u2013 zugleich aber werden sie sorgloser, was ihr eigenes Verhalten im Alltag angeht. Wie ist das zu erkl\u00e4ren?<\/p>\n<p>Das eine ist der \u00f6ffentliche Bereich, der von der Nachrichtenlage beherrscht wird. Da besteht bei sehr vielen Menschen Grund zur Sorge. Das andere ist der private Bereich, wo viele einfach meinen, verschont zu werden; und wo es etliche leid sind, sich an strenge Vorschriften zu halten. So entsteht ein Widerspruch, der sich in gro\u00dfen, privaten Feiern oder in Nachl\u00e4ssigkeit beim H\u00e4ndewaschen oder Abstandhalten zeigt. Man sagt: Ja, es ist alles schlimm, aber uns wird es nicht treffen.&nbsp;Nat\u00fcrlich ist das Wunschdenken. Verschont werden und verschonen kann nur, wer sich sch\u00fctzt \u2013 und wer <em>vor sich<\/em> sch\u00fctzt.&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Was will das werden?&#8221; Hoffentlich nicht Gleichg\u00fcltigkeit und \u00dcberdruss. Sondern: Verantwortung. Verantwortung \u00fcbernehmen f\u00fcr sich und andere, f\u00fcr Familie und Fremde &nbsp;\u2013 selbst dann, wenn die Gefahr gering scheint. Auch wenn wir uns vieles nicht erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, k\u00f6nnen wir aber doch erkennen: Dieses harte Jahr ist auch eine Pr\u00fcfung f\u00fcr unsere Verantwortlichkeit f\u00fcreinander. Ertr\u00e4glicher wird alles, wenn wir die bittere Aufgabe gemeinsam tragen und uns zu mehr Verantwortung ermutigen. Gott hat uns als verantwortliche Lebewesen geschaffen. Er freut sich \u00fcber jeden Menschen, der nicht hinter seinen M\u00f6glichkeiten, verantwortlich zu leben, zur\u00fcckbleibt.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Corona ist keine Kurzstrecke, sonder ein Marathon. Mit der Frage von Pfingsten &#8220;Was will das werden?&#8221; sind wir nicht viel weitergekommen und von einer m\u00f6glichen Antwort sind wir weit entfernt. Inzwischen sind wir am Erntedankfest vorbeigekommen und laufen auf Weihnachten zu. &#8220;Was will das werden?&#8221;. 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