Endlich ist es soweit – wir haben einen neuen Pfarrer!

Der Amtsübergabe am 1. 2. folgte am Sonntag den 4.2. nachmittags ein festlicher Gottesdienst zur Installation mit anschließendem Empfang im Gemeindehaus. Die Kirche war voll besetzt als Pfr. Wolfgang Ludwig angeführt und begleitet von Kirchenvorstand und Pfarrkollegen samt Dekansehepaar  zum ersten Mal einzog. Pfr. Schunk als Vakanzvertreter leitete den Gottesdienst, Dakan Schieder und drei geistliche Weggefährten segneten Pfr. Luwig in sein Amt ein. Er selbst hielt die Predigt, nicht ohne vorauszuschicken, dass diese in Papua Neuguinea nur gut sei, wenn sie mindestens 45 min dauert… Diese dauerte dann „nur“ etwa 20min und gab der Gemeinde einen ersten Eindruck seiner Redegewandtheit, Ausdrucksstärke, aber auch seines Tiefgangs und seiner Art, an Dinge heranzugehen. Den Predigttext um die Berufung Moses am brennenden Dornbusch zugrunde legend versuchte Pfr. Ludwig aufzuzeigen, wie Gott mit Humor mit uns Menschen umgeht. Und er legt dies auch uns nahe. Humor sei der Sieg des „So ist es halt – so sind die Menschen eben“ über das „So sollte es eigentlich sein“.

Eine festliche Umrahmung gaben zudem der Chor und die erst ganz neu gegründete Jugendband mit ihren Beiträgen.

Auch das Gemeindehaus war gut gefüllt als beim anschließenden Empfang bei Sekt, Kaffee und Kuchen einige Begrüßungsreden gehalten wurden. Die Vertrauensfrau des Kirchenvorstands hieß Herrn Pfarrer Ludwig mit seiner Frau herzlich willkommen und wünschte sich, dass nun gemeinsam nach vorn geblickt und die Hand an den Pflug gelegt würde um den Acker „Gemeinde“ zu bestellen. Da dies auch anstrengend sein kann, bekamen sie einen Korb mit Äpfeln und sonstigen Stärkungen geschenkt. Da außerdem bekannt war, dass seine Frau gern im Garten arbeitet, befand sich noch ein Gutschein eines Gartencenters im Korb, um auch den Acker „Pfarrhausgarten“ bestellen zu können.

Auch Bürgermeister Lichtensteiger, begrüßte den neuen Ortsgeistlichen samt Frau und Familie – alle drei Kinder, zwei Söhne und eine Tochter waren aus Augsburg und München gekommen – in seiner Ansprache und überreichte neben der neuen Dorfchronik auch Blumen und kl. Aufmerksamkeiten für die Kinder. Pfarrerin Bach sprach als Vertreterin der Pfarrkollegen im Dekanat, Pfr. Wölfle als sein katholischer Kollege und Rektor Sprick für die Schule. Alle hießen Pfr. Ludwig ebenfalls aufs herzlichste willkommen und wünschten gutes Einfinden, gute Zusammenarbeit und Gottes Segen. Der Vertreter der Mission Eine Welt aus Neuendettelsau, Dr. Farnbacher, der sein Institut als das Außenministerium der EKD beschrieb, lobte seinen ehemaligen Mitarbeiter Pfr. Ludwig als vielseitiges Multitalent, das er nur ungern wieder „hergab“.

Zum Schluss bedankte sich dieser für den herzlichen Empfang und das große Interesse der Gemeinde. Er freue sich auf sie alle und auf die Aufgaben, die nun vor ihm liegen.

Da die Pfarrhausrenovierung wohl noch einige Monate dauert, werden die Ludwigs so lange in ihrer Wohnung in Bad Grönenbach bleiben.

Die Möglichkeit bei anschließenden Gesprächen Herrn Ludwig auch privat etwas kennenzulernen wurde rege genutzt.

Anne Zeller